Sozialkunde

„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“

Gilt dieses Zitat von Rosa Luxemburg heute bei uns wirklich uneingeschränkt? Wie viel Freiheit verträgt eine – unsere – wehrhafte Demokratie, ohne von innen ausgehöhlt zu werden? Und wer, welche Institutionen bestimmen, wie die im Grundgesetz verankerten Grundrechte ausgelegt werden? Welche Möglichkeiten der Mitgestaltung haben wir als mündige Bürger – und welche Pflichten?

Sind unsere Vorstellungen von Freiheit und Entfaltung der Persönlichkeit universell gültig? Oder erfordern kulturelle Besonderheiten auch eine unterschiedliche Auslegung? Und nicht zuletzt: Worin besteht die Bedeutung internationaler Organisationen und Bündnisse, wenn es um die Wahrung von Frieden und Sicherheit geht?

Interesse an Politik wecken - Mut zum eigenen Urteil fördern


Das Fach Sozialkunde, jeweils einstündig in den Jahrgangsstufen 10 bis 12 unterrichtet, erhebt nicht den Anspruch, auf all diese Fragen fertige Antworten zu geben. Vielmehr möchte es das Interesse an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen wecken und die Schülerinnen und Schüler ermutigen, auf der Grundlage eines soliden Fachwissens zu einem eigenen Urteil zu finden. Dabei fördern Projekte, fach- und jahrgangsstufenübergreifende Studientage und Seminare in der Oberstufe eigenverantwortliches Arbeiten wie auch Teamfähigkeit und bieten Möglichkeiten zur Individualisierung.

Als Abiturfach kann Sozialkunde nur gemeinsam mit Geschichte gewählt werden.


Fachschaft Sozialkunde
Fachschaft Sozialkunde

Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Sozialkunde